Vogelbericht des Monats PDF Drucken E-Mail

Liebe Züchterinnen und Züchter,

 

Hier auf diese Seite möchten wir monatlich einen Bericht über eine Vogelart geben, die in

unseren Züchterkreisen seltener gehalten werden. Erfahrene Züchter stellen eine Art vor

und stehen auch für Informationen zur Verfügung.

 

 

 

Das Diamanttäubchen

(Geopelia cuneata)

 

Von den über 300 Wildtaubenarten zählt das Diamanttäubchen neben

dem Zwergtäubchen und dem Sperlingstäubchen zu der kleinsten Art.

Er kommt ürsprünklich aus Ausstralien und bildet keine Unterarten.

Auf eine Beschreibung möchte ich verzichten, da diese Taubenart bei

den Züchtern bekannt ist.

 

Die Diamanttäubchen zählen heute wohl, neben der Lachtaube zu den

am meisten gezüchteten Wildtauben. Die Zucht gelingt sowohl in der

Voliere als auch in geräumigen Zuchtboxen.

In der Voliere kann man sie problemlos mit anderen friedlichen Vögeln

vergesellschaften. Sie sind wahre "Sonnenanbeter" die bei hohen

Temperaturen richtig aufleben.

Andererseits können sie im Winter gut in einer geschützten Voliere

untergebracht werden, da sie gegen geringe Kältegrade nicht übermäßig

empfindlich sind.

 

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Diamanttäubchen brillant - weißbürzel

Man kann am Augenring deutlich die Geschlechter unterscheiden,

vorne Weibchen hinten zwei Männchen.

 

Als Futter bekommen sie verschiedene Hirsesorten sowie etwas

Waldvogelfutter, Mohn und Eifutter. Das Wasser sollte nach Möglichkeit

im Napf angeboten werden, da die Täubchen sich nach meiner

Beobachtung mit Wassertränken, besonders in Boxen mit Tränken

die durch das Vorsatzgitter gesteckt werden, schwer tun.

 

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1,1 Diamanttäubchen brillant - weißbürzel am Nest.

Auch hier kann man am Augenring deutlich die Geschlechter unterscheiden

 

Die Balz der Diamanttäubchen ist recht amüsant. Der Täuber verbeugt sich

mehrfach vor seiner Täubin. Der Schwanz wird senkrecht angehoben und

gefächert. Dabei wird noch ein rau klingender Gurrlaut ausgestoßen.

Als Nisthilfen sind Kanariennester oder sonstige Nestunterlagen gut geeignet.

Man sollte die Körbchen am besten mit einer Nesteinlage ausstatten, da

die Täubchen zwar Nistmaterial eintragen, aber alles in allem keine guten

Nestbauer sind.

 

Diamanttäubchen legen wie die meisten Tauben zwei weiße Eier.

Die Brutzeit beträgt 14 Tage. 11-13 Tage nach dem Schlupf verlassen

die Jungtauben das Nest, werden dann allerdings noch ca. zwei Wochen

von den Eltern gefüttert. Nach dem Ausfliegen übernachten die Jungen

zwischen beiden Eltern auf einem Zweig.

 

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0,1 Diamanttaube beim Brutgeschäft

 

Diamanttäubchen sind außergewöhnlich früh (mit 3-4 Monaten)

geschlechsreif. Daher sollte man die Geschlechter so früh wie möglich

trennen, um eine zu frühe Brut vorzubeugen.

 

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Jungtiere kurz vor dem Ausfliegen. Man beachte die für den Farbschlag

Brillant - weißbürzel typischen roten Augen.

Diese dunkeln aber mit der Zeit nach und beeinträchtigen nicht die Sehkraft.

 

Das Diamanttäubchen zählt mittlerweile zu den domestizierten Arten

und ist in zahlreichen Mutationen und Farbkombinationen zu sehen.

Eine Besonderheit bilden die gescheckten Diamanttäubchen.

Die Jungtauben schlüpfen als einfarbige und bekommen mit jeder Mauser

immer mehr weiße Federn.

Dieser Prozess ist mit ca. drei Jahren abgeschlossen.

Somit kann eine gescheckte Diamanttaube meistens erst im 2. Lebensjahr

ausgestellt werden. Erst dann ist bei den meisten die geforderte Scheckung

von 50-50 erreicht. Ab dem 3 Lebensjahr werden sie schon wieder zu hell.

Es werden auch immer wieder weiße Diamanttäubchen angeboten.

Dabei handelt es sich aber entweder um Täubchen mit Restmelanin

in den Schwungfedern. Das sind meiner Meinung nach keine Weißen.

Wirklich weiße Diamanttauben gibt es nach meinem Kenntnisstand

monentan nicht.

 

Ich züchte seit über 30 Jahren die Mutationsfarbe Brillant-Weißbürzel.

Daher sind auf den Bildern auch nur Täubchen von diesem Farbschlag

zu sehen.

Eines meiner Täubchen hat es sogar auf das Werbebanner

des Landesverbandes 21 geschafft.

 

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Hier noch ein Foto von meinem Vogelhaus.

 

Weitere Informationen gebe ich gerne unter der Telefonnummer

04473-1834 oder beachten sie meine Internetseite:

https://wildtauben-wachteln-exoten.beepworld.de/

 

Manfred Kühling, Emstek

 

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Die Vogelberichte des Monats stehen archiviert in den nachfolgenden Listen

zur Verfügung:

 

 

 

Monat

Verfasser des Berichts

Thema

hier kann die PDF-Datei heruntergeladen werden alt

Februar 2017

Karl-Georg Viet

Silberohrsonnenvogel

alt

März 2017

Detlef Fass

Mosambiquegirlitz

alt

April 2017

Helmut Feldker

Grauköpfchen

alt

Mai 2017

Mirco Ehrich

Positurk. Irisch Fancy

alt

Juni 2017

Hans Walker

Rotnackenlori

alt

Juli 2017

Eugen Franke

Braunbrustschilffinken

alt
August 2017

Sylvia Haats

Halsbandsittich

alt

September 2017

Gerhard Ehling

Positurkanarien

Deutsche Rotschecken

alt

Oktober 2017

Hans Berse

Farbkanarien

Achat Topas gelb mosaik

alt

November 2017

Berend Wäcken

Großer Textorweber

alt

Dezember 2017

Volkmar Meyer

Chinesische Zwergwachtel

alt

 

 

Januar 2018

Karl-Georg Viet

Kikuyu Brillenvogel

alt

Februar 2018

Thomas Wendt

Polarbirkenzeisig

alt

März 2018

Helmut Rohe

Buntastrild

alt

April 2018

Gerhard Möhlmann

Bartzeisig

alt

Mai 2018

Norbert Kock

Glanzsittich

alt

Juni 2018

Eugen Franke

Muskatbronzemännchen

alt

Juli 2018

Onno Best

Irislori

alt

August 2018

Johannes Sinning

Rotbauchdrossel

alt

September 2018

Sylvia Haats

Springsittich

alt

Oktober 2018

Norbert Kock

Diamantamadine

alt

November 2018

Uwe Bischoff

Perle Morbide

alt

Dezember 2018

Florian Kruse

Trauerzeisig

alt

 

 

 

Januar 2019

 

Werner Kreikenbaum

Waldvogelzucht

alt

Februar 2019

 

Norbert Kock

Blaugrüne Papageiamadine

alt

März 2019

 

Eugen Franke

Augenring-

Sperlingspapagei

alt

April 2019

 

Gerhard Möhlmann

Hausgimpel

alt

Mai 2019

 

Rudolf Schaa

Bergpapagei - Taranta

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